Frauenfeld
Sprechstundenzeiten
Mo 08.15 – 12.00 Uhr | 13.00 – 17.30 Uhr
Di 07.15 – 11.30 Uhr
Mi keine Sprechstunde
Do 08.30 – 12.00 Uhr | 13.00 – 17.30 Uhr
Fr keine Sprechstunde
Telefonzeiten
Mo – Fr 08.00 – 11.15 Uhr | 13.30 – 16.15 Uhr
Versäumte oder nicht rechtzeitig abgesagte Termine
Wir haben Verständnis dafür, dass Patienten in Ausnahmefällen einen Termin verschieben oder absagen müssen. Aus Rücksicht auf andere Patienten gilt bei uns folgende Regelung:
Ausbildung/Weiterbildung
Seit 2026 Praxis im Schlossberg Ärztezentrum
2023-2025 Fachchiropraktorin, ACESA AG, Winterthur
2020 -2022 Fachchiropraktorin, Chiromed Luzern AG, 50%
2020-2022 Fachchiropraktorin, Praxis Dr. Andrea Wild in Schwyz, 50%
2019-2020 Praktikum Orthopädische Klinik Luzern AG
2017-2019 Assistentin Chiropraktik, Praxis Dr. Olivier Class in Küssnacht am Rigi 50%
2017-2019 Assistentin Chiropraktik, Praxis Chiromed Luzern 50%
2011-2017 Studium chiropraktische Medizin Universität Zürich
Mitgliedschaften
ChiroSuisse (Schweizerische Gesellschaft für Chiropraktik)
ECU (European Chiropractic Union)
Was ist Chiropraktik?
Chiropraktik (vom griechischen cheir für „Hand“ und praktikos für „tätig“) ist keine Behandlungsmethode, sondern ein eigenständiger Medizinalberuf. Die häufig angewendete Manipulationsbehandlung zielt darauf ab, Funktionsstörungen des Bewegungs- und Stützapparates – vor allem an der Wirbelsäule – zu beheben.
In der Schweiz ist die Chiropraktik als universitärer Medizinalberuf anerkannt und gesetzlich geregelt. Das bedeutet, Chiropraktorinnen und Chiropraktoren sind Teil des Gesundheitssystems und haben eine ähnliche Ausbildungsbasis wie Ärztinnen und Ärzte. Sie sind spezialisiert auf Beschwerden des Bewegungsapparates (Wirbelsäule, Gelenke, Muskeln), diagnostizieren und behandeln diese oft mit manuellen Techniken.
Wird Chiropraktik von der Krankenkasse übernommen?
Ja. In der Schweiz gehören chiropraktische Behandlungen zu den Pflichtleistungen der Grundversicherung der Krankenkassen. Das heisst, die Kosten für Behandlungen werden von der obligatorischen Krankenkasse übernommen – abzüglich der Franchise und des Selbstbehalts, wie bei allen anderen von der Grundversicherung gedeckten Leistungen. Sie können also im Normalfall ohne Überweisung direkt zur Chiropraktik gehen, und die Krankenkasse übernimmt die Kosten. Es gibt lediglich Ausnahmen, wenn Sie ein spezielles Versicherungsmodell haben: Bei sogenannten Hausarzt-, HMO- oder Telemed-Modellen verlangt Ihre Kasse, dass Sie zuerst den Hausarzt oder die Telemedizin kontaktieren, bevor Sie zum Chiropraktor gehen.
Welche Beschwerdebilder werden in der Chiropraktik behandelt?
Chiropraktor/innen sind Spezialisten für den gesamten Bewegungsapparat. Typischerweise suchen Patientinnen eine chiropraktische Praxis auf bei Beschwerden wie: Rückenschmerzen (z.B. Lendenwirbelschmerzen oder Hexenschuss), Nackenschmerzen, Kopfschmerzen (etwa Spannungskopfschmerz oder zervikogener Kopfschmerz), Ischias-Schmerzen (Ausstrahlen ins Bein), Bandscheibenprobleme und ähnlichen Schmerzen.
Auch bei chronischen Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule oder immer wiederkehrenden Verspannungen kann Chiropraktik helfen. Viele dieser Beschwerden haben ihren Ursprung in Funktionsstörungen der Wirbelsäule. Beispielsweise kann eine Blockade im Halswirbelbereich nicht nur Nackenschmerzen, sondern auch Schwindel oder Kopfschmerzen verursachen. Eine Fehlfunktion im unteren Rücken kann auf das Becken und die Beine wirken und z.B. Ischiasbeschwerden auslösen. Chiropraktor:innen betrachten daher den ganzen Bewegungsapparat und suchen nach solchen Zusammenhängen.
Neben Wirbelsäulenproblemen behandeln Chiropraktor:innen oft auch Schulter- und Armschmerzen (z.B. ein eingeklemmter Nerv im Nacken, der in den Arm ausstrahlt), Hüft- oder Knieschmerzen, wenn sie funktionell mit der Wirbelsäule zusammenhängen, sowie Probleme im Kiefergelenk oder der Brustwirbelsäule, die zu Brustkorb- oder Atembeschwerden führen können. Chiropraktik kennt keine Altersgrenze und kann Patienten von „1 Monat bis 100 Jahre“ behandeln.
Ist eine chiropraktische Behandlung schmerzhaft?
Nein, normalerweise nicht. Die meisten chiropraktischen Handgriffe sind nicht schmerzhaft, sondern werden von vielen Patient/innen sogar als angenehme Erleichterung empfunden, sobald die Blockade gelöst ist. Während der Behandlung spürt man in der Regel Druck oder einen kurzen Impuls, aber keinen langanhaltenden Schmerz. Das berühmte „Knacken“ ist schmerzfrei. Es kann einen vielleicht überraschen, tut aber nicht weh.
Nach der ersten Behandlung kann es in manchen Fällen zu leichtem Muskelkater oder einem Spannungsgefühl im behandelten Bereich kommen. Dieses Phänomen – manchmal auch Erstreaktion genannt – ist vorübergehend und klingt meist nach ein bis zwei Tagen von selbst ab. Es zeigt, dass der Körper auf die neuen Impulse reagiert. Vergleichbar ist es mit dem Muskelkater nach dem ersten Training nach langer Pause.